Monthly Archives: Mai 2014

Ab gehts: Mit Freddy auf Achse in Downunder

G’day und ahoi aus dem Kopüberland. Nachdem wir auf den Strassen von Darwin nicht genug Geld für einen Bagel erbetteln konnten, haben wir uns dann entschlossen einfach ohne Bagel weiterzureisen und haben uns mit Freddy angefreundet. Freddy ist ein wahres Kraftpaket und wie uns scheint grundsolide eingestellt, kein Mimöschen und kein Typ mit viel Schicki-Micki. Einziges Manko: Er ist ein Trinker. Er meint, es liege an seinem Tiger im Tank. Einen Tiger haben wir zwar noch nicht gefunden, aber bereits festgestellt dass er nicht untertreibt mit seiner Trinkfreudigkeit. Bisher konnten wir ihn zwar nur einmal auf seine Outdoor-Tüchtigkeit prüfen, aber in den nächsten Tagen sollte sich das wohl ändern, wenn wir in den Gregory- und den Purnululu-Nationalpark fahren (kein Witz, die Städte- und Na-Na-Nationalparknamen müssen hier von einem Stotterer vergeben worden sein).

Neben Freddys Tiger im Tank haben wir uns noch ein Haustier zugelegt: Fritz, the Chiller-Frog. Aber er wollte keine Miete zahlen, so haben wir ihm gekündigt. Zudem noch scharenweise Mosquito-Miet-Schmarotzer, mit denen machen wir kurzen Prozess…

Fritz lässig am chillen…

Schnüffel-Schnüffel…gibts noch Pommes?

…die anderen Dauercamper von Nebenan…

Mist, den Grill wieder vergessen auszumachen? …erste Buschbrände

Ansonsten haben wir bereits Bekanntschaften mit diversen Känguru und Wallabies (Small-Version von Kängurus) gemacht (ein Glück keines dieser hat bisher Bekanntschaft mit Freddys Stossfänger gemacht). Zudem wissen wir, dass davon abzuraten ist, bei Dunkelheit in einen HotPool baden zu gehen, wenn gerade ein Krokodil sein nächtliches Jacuzzi geniesst. Dafür hatten wir die kristallklaren Creek-Wassergumpen für uns alleine gehabt. Alles in allem bisher sehr zu empfehlen.

Sorry, aber Freddy scherrt schon mit den Hufen und ist durstig nach wilden Rodeo-Pisten…in diesem Sinne, weiter gehts… bald wieder mehr.

Die Florence-Falls

Private Pools oberhalb der bevölkerten Wasserfälle

Gibts hier Plankton?

Am Morgen baden in den Hot Pools ohne Krokodil.

In den Schluchten des Kathrin-Gorge-River

(mehr Bilder gibts leider nicht, weil wir alles über 3G-Daten hochladen müssen…)

Japan Teil 2 | Berge, Regen, Meer und zurück

Sightseeing satt? Ab in die Berge!

So sollte es sein. Genug des Tempel-Watching, mal sehen ob die Japaner mit den Schweizern in Sachen Alpen mithalten können… zumindest verkehrstechnisch können die Japaner mit einer ähnlich guten Infrastruktur aufwarten. Nur bei den Buspreisen schlackern einem die Ohren! Auch die Wettervorhersage sprach nicht gerade für uns. Wir hielten die Hoffnung jedoch aufrecht mit einem Dienst, der von Wolken bis Schauern ausging. Den Ankunftsabend verbrachten wir mit schwitzen in der heissen Quellen-Badelandschaft unseres Hotels und mit japanischem Tischgrill-Fondue, das mit Yukata und Zehensocken bekleidet eingenommen wurde. Mitunter exotische Dinge, die zu dem Fondue serviert werden und glücklicherweise einige Dinge in homöopatischen Dosen, mehr hätten wir nicht essen wollen. Der nächste Morgen war bereits wolkenverhangen, dennoch wollten wir auf den Mount Yakedake steigen, einen ruhenden Vulkanberg – doch bereits beim loslaufen öffneten sich die Himmelstore gewaltig. Aber es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung. Um also unsere fehlenden GoreTex-Schuhe und Regenhosen zu kompensieren leisteten wir uns kurzerhand zwei totchique und multifunktionale Regenschirme, so bliebs zumindest hinterm Ohrläpple trocken – und der Schirm sollte uns noch gute Dienste beim Übersteigen von diversen Schneefeldern leisten. Nunja mit der tollen Aussicht wars dann nix, dafür waren wir recht einsam, einzig eine Bärenmama mit Kindern kreuzte unseren Weg und wir wurden von einigen Bergaffen von den Bäumen aus beschattet – bis zu diesem Zeitpunkt wussten wir nichtmal, dass es dort oben Bären und Bergaffen gibt. Und trotz Dauerregen war Sarah im Glück – perfektes Onsen-Wetter!!!

Unbeantwortet bleibt für uns jedoch weiterhin ob die japanischen Alpen mit den Schweizern konkurriern können… viel konnten wir bei den Sichtverhältnissen ja nicht sehen.

…die haben doch sicher nur vergessen die Schilder zu aktualisieren…
Noch guter Hoffnung (die haben sich sicherlich geirrt)
…oder vielleicht auch doch nicht?
Kein Hut, ein Stock oder doch nur ein Regenschirm??
In anderern Regionen wird das doch als Canyoning dem Adventure-hungrigen Volk angeboten?!
So ist das Nass doch viel besser ertragbar…
Die japanische Art des Fondue…auch wenn man von der Hälfte nicht genau weiss was es ist, doch (meist) ganz lecker…
Mehr Regenbilder gefällig?!?

 

(sorry, ab hier hats uns irgendwie die Text-Formate verbröselt, aber dank superschnellem Internet und atemberaubender ipad-wordpress-Performance müsst ihr ab hier leider in etwas seltsamer Optik weiterlesen…oder es sein lassen :) )

Wie zwei Seegurken am Fels

Von den Alpen machten wir uns bereits auf den Rückweg Richtung Tokyo und legten noch einen Stop in Ito, einer kleinen (natürlich) Onsen-Stadt am Meer auf der Izu-Peninsula, ein. Unser Hostel war wieder ein etwa hundertjähriges japanischen Gebäude, das Tatami-Zimmer war traumhaft. Mit Flussblick und Sicht auf die FlussopenAir Bühne, auf der jeden Abend ein kleines Konzert gegeben wurde. Von hier aus gings an einem Tag zum Klettern. Direkt an der Steilküste am Meer – das Umfeld ist grosses Tennis! Leider wurden wir hier auf den harten Steinboden der Realität zurückgeworfen, denn entweder haben wir gewaltig an Kondition eingebüsst, oder die Japaner sind schlichtweg bärenstärke Kletterer. Seis drum – unserer Meinung nach müssen die Routen durchweg unterbewertet worden sein. Starke Touren, schwache Kletterperformance – schnell heim und die Gurken ins Wasser werden (also die Plauze in den Onsen hängen…) Am Folgetag beließen wirs dann doch lieber beim wandern durch das reizvolle Hügelland – und natürlich onsenieren…

Sieht trivialer aus, als es war!
N bissl höher die Flut, dann haben wir ne gute Ausrede zu gehen…
Unser schönes Zimmer im 100 Jahre alten Ryokan…
Hardys Beitrag zur körperlichen Anpassung…

Sarahs Beitrag zur kulturellen Anpassung

Hollööö…fohrn Sie noch Dökiööö??

weitere Bilder aus Ito…

Und Zack

– schon hat uns der Schinkansen bereits wieder in Tokyo ausgespuckt und wir sind schon am Ende unserer kurzen Japan-Erfahrung angekommen. Einmal Tokyo bei Nacht von oben, ein letztes Abend-Sushi-Mahl auch die letzte Ramensuppe ist gelöffelt – schon ist alles vorbei. Als handfester Beweis bleibt uns nur ein original japanisches Santoku-Messer sowie tolle Erinnerungen an dieses spannende Land. Auch wenn wir lediglich einen kleinen Teil von Japan erleben konnten, waren wir äusserst positiv überrascht und zutiefst beeindruckt vom Land und den Leuten.

 

Letzte Abenddämmerung in Japan…

Nein, nicht Paris, nur gut aus Frankreich kopiert – der Tokyo-Tower

 

Blick vom Tokyo-Tower – Bye-Bye Tokyo!

Die letzten Yen für grünes Matcha-KitKat am Narita Airport auf den Kopf gehauen…

 

 

 

…die letzten Bilder aus Japan:

 

 

Nun sitzen wir hier, bettelarm in Darwin und teilen uns einen halben Bagel, den wir aus dem Müll geangelt haben – hoffentlich ist der Mietwagen vollgetankt… ;)

 

 

 

SAYONARA Japan – HOWDY Australia.

Japan 1 – Frischer Fisch zum Frühstück – was sonst?

So ein Langstreckenflug bietet sich doch wunderbar an, um die Japan-Utopie nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen. Hoffentlich auch, wenn um einen rum alle schnarchen. Leider haben wir Sushi, Matcha-Tee und Co. vor 2h verlassen und befinden uns bereits auf dem Weg zu den Kängurus.

Tokyo – alles Mega!

Nun gut…nachdem wir den Kulturschock im positiven Sinne verdaut hatten, das erste Mal unsere Futtonbetten auf dem Tatami-Boden unseres Hotels ausgebreitet hatten und es geschafft haben die Yukatas (japanischer Bade-Kimono) ordnungsgemäss anzuziehen sowie das erste Erdbeben überlebt hatten, fühlten wir uns gewappnet für die Megametropole-Tokio – aufgepasst, die Schwaben kommen!

Also Sonnenbrillen auf und rein ins Getümmel! Space-Sonnenbrillen sollen hier besonders wirksam sein, denn soviele bunten Lichter und stroboskopartigen Leuchtreklamen waren wir aus Indien, wo ständig Stromausfall herrscht, nicht gewöhnt. Um dem kalten Indienentzug etwas entgegenzuwirken erstmal rein in die Menschenmassen – auf zur Shibuya-Crossing – mit ca. 100.000 Menschen, die hier stündlich die Strasse überqueren die wohl höchtfrequentierte Kreuzung – da wirds doch etwas Rempelei, Stossen und Schieben geben? Aber Fehlanzeige! Schon hier fiel uns also auf wie höflich es in Japan zugeht! Danach liessen wir uns durch die mit hippen, trendigen sowie mit traditionell gekleideten Japanern gefüllten Stadtviertel Shibuya, Shinjuku und Ueno treiben, und stellten fest, dass die Japaner verrückt sind nach MEGA! Mega-Spielhöllen-Vergnügungs-Komplexen, Mega-Shopping-Malls (gefüllt mit Mega-Kitsch-und-Schund welchen man sich nicht erträumen lassen würde) – ja die Japaner scheinen Shopping-süchtig zu sein, glücklicherweise sind wir ja gut erzogene Schwaben, zudem haben wir ja den XXL-Rollkoffer zuhause gelassen. (ausserdem waren wir von Indien ja noch andere Preise gewöhnt ;) ) Und so kamen wir uns im Sog der stets chique und adrett gekleideten Japaner in unserem Reisefummel immer vor als hätten wir die Klamotten gerade aus dem Altkleidercontainer gezogen.

Klugscheisserbrille gefällig?

Unterhaltungspalast XXL

Was das wohl für DVDs sind???

Welcome to world of MUJI…

zumindest das Essentielle ist uns klar. Es geht um Flüssignahrung…

Matcha wird hier in alles geworfen…Matcha-Latte gefällig?

Roboter-Bar. Japans Interpretation von Starlight-Express…

Fufffiiii vom Flaufband gefällif???

Was noch auf unserer To See-Liste stand war der Tsukiji-Fischmarkt, dagegen ist der Fischmarkt in Hamburg nur n kleiner Goldfisch. Auch wenn wir die Thunfisch-Auktion verpasst haben (die um 5 Uhr morgens beginnt) war es doch recht eindrücklich: erstens die Grösse des Markts, zweitens WAS in den Meeren so wohnt, und drittens WAS die Japaner wagen zu verspeisen, kennenzulernen! Danach ist ein Sushi-Frühstück direkt neben den Auktionshallen Pflicht – Fazit: Roher Fisch am Morgen geht ganz gut! Selbst Sarah schaffts mittlerweile ohne Würgen.

Wüüaaaghhhh, hier fischelts doch!

Ja wieviel Wal hättens denn gerne?

Fisch-Skalp

weitere Impressionen aus Tokyo:

 

Badekappe & Gummiente? Onsen-Kult – die japanische Badekultur

Nach Tokyo gings mit dem Shinkansen (Expresszug der Japaner, der mehr an ein Spaceshuttle erinnert als an einen Zug) Richtung Izu-Halbinsel. Klettern, Onsen (japanische Hot Springs) und eventuell den Mount Fuji erspähen. Raus aus der Metropole, rein in die rurale Gegend – und erste Erkenntnis: Ko-ni-chi-hoppla! Wer Kanji nicht lesen kann, ist hier recht schnell aufgeschmissen! In Tokyo ist ja noch alles elementare in lateinischen Buchstaben geschrieben, aber das ändert sich schlagartig – auch die Englischkenntnisse der Bevölkerung. Wir fanden ein wunderbares, altes Onsen-Ryokan (ein japanisches Gästehaus mit eigenen heissen Quell-Pools) und fanden uns schlussendlich auch im verzwickten Bussystem zurecht mit dem wir die letzten Kilometer bewältigen mussten (unter Zuhilfenahme von Händen und Füssen und etlichen hilfsbereiten Japanern, die zwar kein Wort Englisch sprachen aber überaus bemüht waren). Wir hatten ja bereits in Tokyo Bekanntschaft mit Tatami-Matten, Yukatas und Futon gemacht, hier machten wir so richtig mit der Onsenkultur Bekanntschaft. Das alte Gebäude war bereits ein Traum, am Eingang heisst es Schuhe aus, danach ging es über x Treppenaufgänge, Korridore nach gefühlten 10 Minuten zu unserem Zimmer. Atemraubend und furchterregend zu gleich. Denn das Luxushotel vergangener Tage erinnerte etwas an das Hotel in “The Shining”. Perfekte japanische Zimmersymmetrie, Aussicht auf die grünen Berge – nur zum Hauptonsen soll es wieder alle Treppen runter gehen… mist.

…das hier ist ein Ryokan! Also alle Dächer! Etwas verschachtelt :)

…und das unser Zimmer.

Bereitmachen zum tauchen…

 

Aber die Ente bleibt draussen! Das ist nicht nur bei Loriot so, auch in Japan! Japaner lieben Regeln, so sind auch die Onsen genauen Regeln und Riten unterzogen: 1. keine Gummienten 2. Strikte Geschlechtertrennung 3. vor dem Baden gibt es eine lange und gründliche Reinigungszeremonie, die an öffentlichen Duschen und auf einem Melkschemel sitzend unter strenger Beobachtung der anderen Badeteilnehmer vollzogen werden muss. 4. vom Beckenrand darf nicht geköpft werden

Wir jedenfalls haben unsere Liebe für die mitunter ziemlich heissen Thermalbecken, die es in sämtlichen Formationen und Grössen gibt, schnell entdeckt. Zudem war man gezwungen einmal am Tag onsenieren zu gehen, da es in den Hotelzimmern selber keine Dusche gab.

Yo-Mama heut Sushi? NEIN! – Mount Jo-Yama du Fuji!

Am nächsten Tag wollten wir an den Mount Jo-Yama zum klettern – doch das stellte sich als nicht sooo lohnend heraus (bzw. nicht lohnend war der Felssektor an dem wir waren – schwer Informationen über Klettergebiete zu finden die man auch lesen kann), so entschieden wir den Berg Jo-Yama noch zu erklimmen, da man von ihm, wenn das Wetter mitmacht, den scheuen Mount Fuji erblicken kann. Beim Aufstieg begrüssten uns noch zwei Schlangen, leider keine Warteschlangen, sondern Grüne! Glücklicherweise interessierten sie sich kaum für uns. Oben gabs wirklich einen Blick auf Japans Wahrzeichen. Ein Berg, der mit seiner perfekten Symmetrie und der Zuckerkrone wie am Reissbrett entworfen, perfekt in sein Land passt. Verständlich, dass die Japaner auf ihren Mount Fuji-san so stolz sind! Als Belohnung gabs abends Onsen und Sushi, bevor es am nächsten Tag wieder weiter gehen sollte Richtung Kyoto…

Amtliche Wand…

Sinn für Humor. Vorne VW, hinten Toyota :D

Weder Stuifen, Buidersch oder Rechberg…

Statt Pommes gibts hier Sushi nach dem baden…

Abendlicher Ausblick…

Wie eine Zeremonie – das all-abendliche Bett aufbauen.

mehr Bilder? Hier:

 

Kyoto: Die Stadt, die mehr Tempel und Schreine als Häuser hat

Tokyo für das neue Japan – Kyoto, um das alte Japan zu erleben. Das wurde uns bereits von unserem japanisch-amerikanischen Trekking-Partner Seiji in Nepal verkündet – und er sollte Recht behalten. In Kyoto kann man sich wohl “zutode-sight-seen”, zudem kleine, ursprüngliche Gassen entlang wandern. Es herrscht ein wahres Überangebot an Tempeln, Palästen, Kaiservillen und Schreinen… das schöne ist, Kyoto ist mit 1,5 Millionen Einwohnern geradezu eine Kleinstadt, zudem topfeben – geradezu prädestiniert mit dem Drahtrössli erkundet zu werden. Doch was auf der Karte so nah aussieht, lies uns doch ganz gut durch die Gegend kurven (zumal auch wieder hier die Fahrradgrösse an die durchschnittliche Japanerkörpergrösse angeglichen ist, was in Hardys’ Fall aus dem schönen Drahtrössli eine wahre Laktatschleuder machte). Dennoch geradezu erholsam vom sonstigen Beine in den Bauch gehen-stehen-schleichen. Zumal wir wohl eine Phase erwischt hatten, in der die Hälfte der japanischen Schulen Ausflüge nach Kyoto veranstaltet haben und die Weltkulturerbe-Stätten chronisch überfüllt waren. Kaum ein Tempel, ohne Horden von Schuluniformierten.

versteckte, stillere Schreine…

Velo-Cruiser

Kein Judoka-Trainingsraum!

Sarahs Lebenselexier auf Tempel-Marathon: gekühlter grüner Tee

Der Goldene Pavillion…hübsch…

und hübsch voll.

Da sieht unsere Schnürlischrift docheinfach dagegen aus…

Kimono-Damen im Marktgetümmel

Eine unserer Japan-Favoriten: Tsukemen-Suppe (kalte Nudeln mit sämig-würzigem Suppendipp. Yammi!

japanisches Stil-Leben

Ommmmmmmmm…

Von Kyoto machten wir noch einen Tagesausflug nach Nara, wo es neben seiner weltkultur-berühmten riesigen Buddhastatue und dem grössten Holztempel weltweit, mehr Rehe und Hirsche als Einwohner gibt.

Nach soviel Kultur kamen wir in Nara zudem in den Genuss der japanischen Sake-Kultur. So konnten wir bei einer Sake-Verkostung (Sake=japanischer Reiswein) verschiedene Sorten des japanischen Ambrosia testen. Glücklicherweise waren es nur Schnapsgläser, denn das Gebräu war mitunter ziemlich stark und sehr eigen im Geschmack. Unser Fazit: Trollinger-Lemberger oder Schladerer isch äwl besser! Aber wir hams probiert…

Riesen Buddha in Nara

…auch dies wieder: gut besucht :)

Diverse Bilder von Kyoto und Nara: (sorry verrutscht)

Na Junge auch n Maoam?

Schnüffelt der die Matcha-Kaugummis?

deutlich weniger los und wunderschön.

Na Jungs, auch den AUtoschlüssel verlegt?

…solangsam ist aber gut mit Tempeln…

Endlisch wos zum saufn… Sake-Probe

 

Teil 2 aus Japan folgt (hoffentlich) bald, soweit das Netz in Down-Under mitmacht… (und damit “g’night” aus Darwin)

 

Die Japan-Utopie

Von Goa ging es im 18 Stunden-Flugmarathon über Mumbai – Bangkok nach Tokyo. Doch was war das? Der Tokyoter Flughafen war sauberer als ein OP-Tisch nach der Dampfsterilisation, selbst vom Boden der Bahnhöfe hätte man Sushi essen können, kein Dauerhupen, Luxuskarossen auf den Strassen. Und die Leute erst. Keine geldhungrigen Tuk-Tukfahrer, keine Hotelschlepper, keine aufdringlichen Verkäufer? Die Japaner stehen für Sachen in Reihe an, gerotzt und gerülpst wird nicht, sind überschwinglich freundlich und lächeln dauerhaft. Hier ein Beispiel: Wir standen an einer Kreuzung und wollten uns kurz orientieren, schon kommt ein Japaner und fragt “May I help you?” – natürlich kann er uns helfen und zeigt uns sogar wo wir uns gerade befinden – danach folgt kein “I have a nice hotel…” oder “need this, need that?” – NEIN der Herr bedankt sich bei einem noch dafür, dass er einem helfen konnte, wünscht einen schönen Abend und geht seines Weges!?!?!?! Wo gibts denn sowas? Aus Indien wissen wir doch nun was Realität ist. Bahnhöfe sind vollgestopft, dreckig, auf den Gleisen laufen Ratten zwischen menschlichen Exkrementen Zick-Zack, Städte sind laut, hektisch und es riecht/stinkt fast überall.Wo waren wir denn nun? In einer Traumwelt? Soll das das reale Japan sein?

intergalaktische Brillen von einem anderen Stern. Fertig zum beamen!

Rakete, Raumschiff oder Michal Ende's Fuchur? jedenfalls galaktisches Transportvehikel – hoffentlich keine Challenger??

Rakete, Raumschiff oder Michal Ende’s Fuchur? jedenfalls galaktisches Transportvehikel – hoffentlich keine Challenger??

 

 

 

THREE – TWO – ONE – IGNITION? Oder fliegen wir nur hochkant aus der 1. Klasse??

THREE – TWO – ONE – IGNITION? Oder fliegen wir nur hochkant aus der 1. Klasse??

Aber die Traumwelt hat Makel

1. Es gibt kaum Mülleimer! Gut in Indien gabs die auch nicht, aber da schmeisst auch jeder sein Zeug auf die Strasse…hier sieht man nichtmal einen Kaugummi am Boden kleben. Kann denn das real sein?

2. Eine albtraumhafte Preisexplosion! Von bisher umgerechnet max. 5 € pro Übernachtung auf ca. 100 € pro Nacht – dazu Hotelzimmer in denen kein Bett steht, die Türen zum Schieben sind, dafür alles exakt geometrisch angeordnet und mit Tatami-Matten ausgelegt ist. Und Badezimmer, die vor Weissheit nur so blitzen, sowie Toiletten die mit einem sprechen und – wenn man nicht aufpasst eine Wasserschlacht mit einem Super-Soaker-Strahl in Richtung des Allerwertesten machen wollen? Und ganz wichtig, die Klobrillen sind beheizt – nicht real, oder?!

3. Schnellzüge, die zu schnell sind, um wahr zu sein, ein Schaffner der sich vor einem verbeugt bevor er die Karten kontrolliert und sich noch bedankt, dass man so freunlich war ihm die Karten zu zeigen?? Kann doch nicht sein…

4. Von Neonlicht blitzende Strassenschluchten, die voll sind von lebenden Manga-Figur-Mädchen, adrett gekleideten Anzugmännern, aber alle ohne Aktenkoffer, und viele andere farbig gekleideten Individuen, mit bunten Rucksäckchen. Uns wirkt das zu bunt um wahr zu sein…

5. Plastikatrappen, die einem zeigen, wie die Gerichte auszusehen haben – aber anders als bei bekannten Tiefkühlkost-Flops, sehen diese in Wirklichkeit auch so aus und erinnern an Kunstwerke aus dem MoMa, sind dagegen aber sogar erschwinglich und meist überaus köstlich.

6. Die Autos: Diese ähneln stark einer Melange aus Lego-Boliden und RitterSport – Quadratisch, praktisch, gut. Das kann nun wirklich nicht real sein?! Autos sind doch schnittig, organisch bis rund und nicht aerodynamische Antikörper bzw. Widerstände. Nicht real!

7. Es gibt viel zuwenige Hunde, und wenn, dann werden diese hier an der Leine geführt! Zudem ähneln sie eher Katzen oder Kaschmirratten.

Alles also sehr sehr traumhaft hier. Wir geniessen weiter diese Traumwelt und schreiben wieder mehr, wenn wir diese Utopie ausgiebig genossen haben.

Ko-ni-chi-wa Japan!

soviele Menschen ohne drängeln, schubsen und stossen? irreal!

Eigentlich wollten wir essen, nicht ins Museum…

Künstler oder Koch?

Sein Werk – Ramen. Köstlich. (Japanische Nudelsuppe)

Sieht mehr nach Rendering als nach Realität aus.

Sarah im Glück – ob real oder nicht ist egal. Die Wanne ist übergross und schön warm. juhhuuuu…

 

Letzter Stopp: Goa – Party on?

Nach der bereits erwähnten, entsaftenden (7 Stunden Dauersauna) Zugfahrt von Hampi, kamen wir im berühmt-berüchtigten Party-Staat Indiens, Goa an (viele Inder machen hier Urlaub und geniessen den ungehemmten und öffentlichen Alkoholkonsum). Zusammen mit Mike, einem british Backpacker, den wir am Bahnhof während des Anschlussticket-Ergatterungs-Gerangel* kennengelernt haben, machten wir uns auf an den Palolem-Beach im Süden Goas – einem wie es hiess ruhigen und weniger Goa-typischen Strand. (* Mike stand hinter uns in der Warteschlange, wobei Wartetraube das richtigere Wort ist, denn vor dem Schalter gehts zu wie beim Aktionswochenverkauf bei Aldi, und erster ist, wer den längsten Arm hat.) Nunja, aber mit viel Humor und vereinten Kräften ergatterten wir uns die heissbegehrten Tickets und machten uns auf den Weg. Atemberaubend an der Fahrt war einzig das Gekreische der Inder sobald der Zug in einen Tunnel fuhr (warum wissen wir bis heute nicht) und die zunehmend rusige Luft bei langen Tunneln (Tunnel+keine Fenster+Diesel-Lok=Raucherlunge).

Jeden Abend das gleiche Theater…geht sie WIRKLICH zwischen den Inseln unter?

Angekommen am Strand machten wir uns auf die Suche nach den besten Bambushütten von Palolem Beach – keine einfache Aufgabe, denn hier reihte sich auf den ersten Blick dicht-an-dicht eine neben der anderen, zwischendrin ein paar gemütliche Strandrestaurants. Doch Mai ist Saisonende in Goa, das heisst die Hütten abgerissen und am Anfang der neuen Saison wieder aufgebaut. In Indien heisst das soviel wie, die Hütten werden so konstruiert, dass sie MAXIMAL bis Mai durchhalten, denn man erspart sich ja Abbauarbeit wenn die Hütte sich von selbst zurückbaut. Dementsprechend schrottig und wackelig war auch unsere erste Bambus-Stelzen-Hütte. Dass wir nicht durch den bereits hängemattenartigen Boden gebrochen sind, grenzte an ein Wunder und wenn man auf dem Klo sass (wenn man den Mut besaß und sich entspannnen konnte), dann kam man sich vor wie auf irgendeinem Drogentrip weil alles irgendwie surreal schief hing. Aus Safety-reasons und dem Streben nach “der ultimativen Hütte” wechselten wir nach 2 Nächten in ein bodenständigeres Hüttchen. Daran dass die Waschbecken einem beim Händewaschen schier entgegenfallen, die Klospülung in erster Linie für die Reinigung des Badbodens zuständig ist, oder dass einem Kakerlaken beim Kacken zuschauen gewöhnt man sich in Indien schnell – wir nannten es “the Indian Standard” – man denkt einfach positiv und sagt: “Cool, das Mosquitonetz hat nur drei golfballgrosse Löcher!” oder “Juhu, die Nägel sind nicht ganz versenkt, ideal als Kleiderhacken!” Auch dass Mike nebenan seine Zahnbürste mit einer Ratte teilen musste, verwunderte uns nicht mehr. …Aber im Ernst, was soll man für 3 Euro pro Nacht gross erwarten.

Endlich mal wieder normale Konversation auf geistig gleichem Niveau…

Wie kein Frühstück?? Darüber macht man keine Witze!

Mehr Hunde als Touris.

Gammel-Bräterin…

 

So verbrachten wir ein paar Tage in Palolem mit Baden, Rumgammeln und Nichtstun, kurz: Wir genossen das sorgenfreie Strandleben an einem touristischen Örtchen abgeschirmt vom “wahren” Indien.

Um noch einen etwas populäreren Goa-Strand zu erleben gings dann weiter nach Nord-Goa, Arambol-Beach: (Mike, der hier bereits zwei Monate vorher war, schilderte es uns im groben so: Refugium für Hippies, hängengebliebene Althippies, Drogis und Alternative, gemütlich entspannte Atmosphäre, schöner Strand.) Die Reise dorthin stellte sich mal wieder als typisch indisches Fiasko heraus. Nichts funktioniert so, wie man es sich vorstellt. Letztendlich mussten wir für die ca. 60 km drei verschiedene Bus- und zwei TukTuk-Fahrten auf uns nehmen und brauchten dafür einen kompletten Tag. Ja noh! Wir haben ja sonst nichts vor.

Unser bodenständiges Hüttchen – zumindest der äussere Anschein war solide :)

etwas schweisstreibendes Wetter, und das bereits um 10 Uhr… dafür freier Sitzplatz :)

Party over!

Als wir dann in den Abendstunden endlich in Arambol ankamen, wollten wir am liebsten gleich wieder abreisen. Vollgemüllter Strand, aggresive Hunde, tote Fische, halb abgerissene Hütten, leergefegte Dünenpromenaden, die einst voll mit Strandhütten und Bars gewesen sein müssen – alles in allem machte es einen traurigen Eindruck – etwa wie beim Aldi nachdem die Horden von Aktionswochen-Käufer das Kampffeld geräumt haben. Die Unterkunftwahl war keine Auswahl, denn viel war nicht mehr offen. Auch wenn unsere Bungalowhütte massiv gebaut war (wir waren darüber heilfroh beim uns bevorstehenden Gewaltsgewitter), hatte sie leider nicht halb soviel Charme wie die vorherigen – nunja, positiv denken: Aus der Dusche kam richtig Wasser, das Waschbecken war stabil und auch das Klo spülte ;)

die letzten Hippie-Strandparty-Relikte

Richtig was los hier…

MY FREEEEND!!!!

Zudem schien dies das Hauptreiseziel der draufgängerischen Russen zu sein, jedenfalls wurden auch wir, egal ob Restaurant oder Shop auf Russisch angelabert und mit “My Freeend” begrüsst. Wegweiser und Speisekarten gabs natürlich ebenfalls in russischer Schrift. Na dann: Nastrovje!

The Indian Standard – versifftes Geschirr.

Schach und Wein, so solls sein. (Aber en Remsdäler Qualidädswoi ischs halt edda, eher n goanischer Nierentritt) 

Am nächsten Tag haben wir uns dann einen Roller gemietet um zum einen auf einen sagenumwobenen Hippie-Flohmarkt in Arjuna zu fahren und zum anderen die Nachbarstrände zu erkunden in der Hoffnung eine bessere Alternative zu finden. Auch der Markt entpuppte sich als halb so entzückend wie erhofft. Viele Stände waren nichtmehr da, und die Verkäufer die noch da waren, versuchten verzweifelt ihre letzten Ladenhüter unter die spärlich vorhandenen Touristen zu bringen – dafür für Super-Mega-Schnäppchen-Preise. Bei der Suche nach alternativen Strandhütten waren wir leider auch nicht weiters erfolgreich, so gut wie alles abgerissen, ausser ein paar Luxusresorts war nichts zu holen. Also entschieden wir uns zusammen mit Igor, Svetlana und Co. in Arambol-Beach abzuhängen – oder eher Svetlana und Co. zu beobachten, die irgendwie auf ihren Drogentrips hängengeblieben sind – durchaus unterhaltsam und abschreckend mit anzusehen. Eine wichtige Errungenschaft des Hippie-Flohmarktes war ein Schach (Danke für den Tip, Nina!), mit dem wir uns die Stunden bis zur Weiterreise vertreiben konnten.

ein letztes mal gammeln, morgen gehts weiter…

Bye-bye Goa.

Love?…

…or hate?

 

Love or hate India?

Es heisst ja entweder liebt man Indien oder man hasst es. Für uns gilt: Weder noch. Auch wenn Indien von uns wohl nicht Platz eins der Reiseländer schlechthin einnimmt, war es doch eine wahnsinnig eindrückliche Erfahrung die wir nicht missen wollen, im Guten wie im Schlechten. Ob unsere nächste Reise wieder nach Indien gehen wird? Wohl eher nicht.

Weitere Impressionen aus Goa… könnten hier sein, wären wir nicht so verdammt fotofaul gewesen :)

Weiter gehts nach Japan – das Land, das uns wohl finanziell in den Ruin stürzen wird.

 

Hampi – Urlaub von der Reise

…warten auf den Anschlusszug.

Wieder per Nachtexpress ging es von Mumbai weiter gen Süden – endlich wieder mal klimatisiert schlafen – ok dafür mit ordentlich Geschüttel und Gelärme. Badami war das nächste Ziel, ein grosser Sandsteinriegel lockt zum klettern und ausserdem bekannt für seine Höhlentempel. Badami stellte sich als ein runtergekommenes indisches Dörflein heraus, in das sich nurnoch sehr wenige Touristen verirren, dementsprechend viele indische Augen waren auf uns gerichtet. Eigentlich zum klettern angereist, bekamen wir unerfreulicher Weise mal wieder Besuch vom alten Onkel Flutschpup und Tante Klima-Erkältung (das hat man davon mal wieder klimatisiert zu schlafen ;) ), so dass die ersten zwei Tage keine Klemm- und Spreizrisse kletterbar waren, oder nur mit äusserst unschönen Nebenerscheinungen. Zusätzlich trübte die uneingeschränkte Kletteridylle die mittägliche “Bolla-Hitz”, die den Fels als Bratpfanne umfunktionierte, sowie den Fakt das es kaum eine Route mit der kompletten Anzahl Bohrhacken gab, viele Hacken waren entfernt oder stibitzt – da war dann improvisieren mit einer Bandschlinge angesagt :)

Da das Hotel leider kein wirkliches Wohlfühl-Gefühl erzeugte, ging es nach nur 4 Tagen schon wieder weiter, in der Hoffnung das hochgepriesene Hampi hielt was es verspricht.

…in Badami.

Hat etwas Cowboy-Idylle – aber keine Marlboro zur Hand

Flucht in den Schatten!!!

Indian Breakfast – Masala Dosa

Nachmittagshitze macht bala-bala: Klaffe, kommen wir jeft im Fernfehn??

Unter Beobachtung von den Bademeistern der Felsen

Shanthi-Shanthi Hampi

Die Fahrt mit dem Local-Bus von Badami nach Hampi stellte sich als voller heraus als unser Hotel-Meister meinte. Er meinte: “Oh not very crowded the bus.” – das stimmte nur bis zur Hälfte der 5-stündigen Busfahrt, dann nahm zur Hitze und dem damit einhergehende Olfaktorische Pegel auch noch die Zahl der Mitreisenden rapide zu, sodass wir schweissgebadet und heilfroh wieder etwas Platz und Luft um uns zu haben, aus dem Bus in Hampi kletterten.

Fährt die Sau auch mit? (Gemeint ist die im Hintergrund, die andere hat n Ticket :)

Die nächsten Tage kann man mit “Urlaub vom Reisen” ganz gut umschreiben. Wir fanden ein super Lehmhütten-Bungalow mit Hängematte und Blick auf die Reisfelder, Felshügel und den nahgelegenden Fluss (welches dank der Nebensaison auch bezahlbar war); dazu noch eine Crashpad ausleihen, um an den berühmten Granitblöcken in Hampi zu bouldern – was sich auch wieder als Wettstreit mit der Sonne herausstellte, denn gegen Mittag hatten auch die Granitblöcke Pizzastein-Temperatur erreicht, zudem lief einem der Schweiss in Strömen. Also morgens und/oder abends gings etwas zum bouldern (oder manchmal mehr Bouldergebiet suchen als effektiv bouldern ;), der Rest der Zeit wurde mit faulenzen, lesen oder Tempel-Stätten besichtigen aufgefüllt. Abends pünktlich zur einsetzenden Dämmerung begrüssten wir ein wohltemperiertes Hopfenmalzgetränk (Kingfisher) in der Hängematte ein. Jap – das schmeckt nach Urlaub!

Das Felsenmeer von Hampi

SayHello2Kingfisher!

 

Kulturhäppchen für Zwischendurch

 

Besuch des Hanuman-Tempels (angeblicher Geburtsort von Gott Hanuman)

Das sollen nur 600 Stufen gewesen sein???

Die traumhafte Aussicht entschädigt die durchgeschwitzten Shirts…

Beinhard wie’n Rockää! weniger PS hat nur n Ducato ;)

Waschtag an den Ghats von Hampi

Auf dem Weg zum Vittala-Tempel…der indische Triumph-Bogen??

juhuuu… ich hab Schatten gefunden!!

Im Vittala-Tempel

Keine Menschenmassen (in den Blockfeldern waren wir ohnehin immer ganz alleine – die wahren Boulderer wissen wohl, dass April zu heiss ist zum bouldern???), keine aufdringlichen Rikscha-Fahrer, glotzend-gaffende Inder oder miesen Gerüche und Gestänke – ich glaube so relaxt wie in Hampi haben wir Indien bisher noch nie erlebt. Die Woche in Hampi verlief ohne grosse Ereignisse oder Zwischenfälle – so verliessen wir die wunderschöne Landschaft von Hampi mit tränenden Augen, um uns auf zu unserer letzten längeren Zugfahrt in Richtung Westen (Goa) aufzumachen. Die Zugfahrt stellte sich mal wieder als alles andere als angenehm heraus, im völlig überfüllten Zug ohne Klimaanlage – kann man ja nicht ahnen, dass auch in Indien der 1.Mai Feiertag ist und ganz Indien an Feiertagen Zugfahren geht…

 

Bye-bye Hampi! Land’s End

weniger Worte – mehr Bilder: ahoi.

Last Stop: Goa